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Schülerfirma, Juniorfirma, Miniunternehmen, Schülerunternehmen

bei uns dreht sich alles um das Thema:

Schülerfirmen bzw. Juniorfirmen

Hier findet ihr Tipps zu Gründung, Förderung, Literatur u.v.m.
auch wenn unser Provider wieder bummelt (sonst könntet ihr dies nicht lesen)

DAS WARTEN LOHNT SICH!!!


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"Wir gründen eine Schülerfirma ... "
[Online-Version der gleichnamigen Print-Publikation der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung] [Druck-Version]

 
 
 
WIE ORGANISIEREN WIR DEN GESCHÄFTSABLAUF? WIE RECHNEN WIR UNSERE ARBEIT AB ?
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  Euer Unternehmen müßt Ihr selbst organisieren und kontrollieren. Absprachen können je nach Bedarf innerhalb einer Abteilung, im Vorstand (Geschäftsführer und Abteilungsleiter) und mit allen Mitarbeitern stattfinden. Wichtig ist, daß sie regelmäßig durchgeführt werden, damit Probleme gleich zu Beginn gelöst werden können.
Im großen Rahmen wird die Arbeit im Unternehmen in Geschäftsjahre eingeteilt. Am einfachsten ist es, ein Schuljahr mit einem Geschäftsjahr gleichzusetzen. In einem Geschäftsjahr findet mindestens eine Hauptversammlung statt, d.h. ein Treffen, an dem alle Mitarbeiter und Gesellschafter oder Aktionäre teilnehmen können. Auf der Hauptversammlung werden die Mädchen und Jungen in Leitungsfunktionen gewählt oder bestätigt, und es wird Rechenschaft über die Arbeit abgelegt. Auf einer Hauptversammlung sind auch die Vorhaben für das laufende oder neue Geschäftsjahr vorzustellen.
Die Geschäftsführung legt auf den Hauptversammlungen den Geschäftsbericht vor. Mitarbeiter, Aktionäre, Gesellschafter, Eltern, Lehrer und andere können sich auf diese Weise informieren, ob das Unternehmen erfolgreich arbeitet. Jeder, der Geld im Unternehmen hat, ob Aktionär oder Gesellschafter, will wissen, was daraus geworden ist. Die Versammlungs-teilnehmer bekommen teilweise die Gelegenheit, bestimmte Dinge wie die Gewinnverwendung mitzuentscheiden.
Ein Geschäftsbericht kann eine ziemlich komplizierte Sache sein. Im Modellversuch haben wir uns geeinigt, den Bericht zu vereinfachen und durch Punkte zu ergänzen, die unserer Ansicht nach für ein Schülerunternehmen wichtig sind. Entscheidet selbst, welche unserer Anregungen Ihr aufgreifen wollt.

Geschäftsbericht

1. Firmenregister
Name, Klasse, Abteilung, Anschrift der Mitarbeiter
(bei einer Aktiengesellschaft auch Name, Klasse der Aktionäre)

2. Kurzbericht der Abteilungsleiter (außer Finanzabteilung)
(wofür war die Abteilung verantwortlich, was ist gut in der Arbeit gelaufen, welche Probleme gab es)

3. Bilanz (Gewinn- und Verlustrechnung)
(Bericht des Leiters der Finanzabteilung)

4. Höhepunkte im Unternehmen
(kurze Beschreibung der Aktivitäten z.B. Büroeröffnung, Aktionstage, Schulfest)

5. Partner und Sponsoren
Wer hat Euch wie wobei geholfen und unterstützt?
(z.B. Firma X : Sachspende - ein Computer )

6. Öffentlichkeitsarbeit
- Artikel in der Presse (Kopie mit Datum und Namen der Zeitung)
- Fernsehbeiträge (Datum, Zeit, Programm)
- Teilnahme an Veranstaltungen, Präsentationen zu Veranstaltungen

7. Vorhaben für das neue Geschäftsjahr
(Arbeitsziele in den Abteilungen? ; Auszahlung der Mitarbeiter? ; Aktienverkäufe? usw.)
Auf der Hauptversammlung werden die wichtigen Punkte verlesen oder vorgestellt (z.B. Berichte der Abteilungsleiter, Bilanz, Vorhaben für das neue Geschäftshalbjahr)

Noch ein Wort zur Bilanz: Hier braucht Ihr ganz sicher die Hilfe eines Lehrers aus dem Profilfach Wirtschaft oder Technik oder einer anderen Person, die sich damit auskennt. Bittet ihn oder sie, Euch bei einer vereinfachten Bilanz zu helfen, das heißt den Aufwand (z.B. Wareneinkäufe, Kontoführungsgebühren, Kopierkosten, Eigenkapital) dem Ertrag (Umsatzerlös, Zinsen, Kassenbestand) gegenüberzustellen und den Reingewinn zu errechnen. Dazu muß Eure Buchführung zu Ausgaben und Einnahmen natürlich exakt sein. Die Älteren von Euch behandeln dieses Thema auch im Unterricht, wenn es an Eurer Schule das Profilfach Wirtschaft gibt. Bei uns hat es sich bewährt, die Bilanz für das Unternehmen gleich im Unterricht (Informatik oder Profilfach Wirtschaft) von einer Klasse erstellen zu lassen.

 
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