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Schülerfirma, Juniorfirma, Miniunternehmen, Schülerunternehmen

bei uns dreht sich alles um das Thema:

Schülerfirmen bzw. Juniorfirmen

Hier findet ihr Tipps zu Gründung, Förderung, Literatur u.v.m.
auch wenn unser Provider wieder bummelt (sonst könntet ihr dies nicht lesen)

DAS WARTEN LOHNT SICH!!!


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"Wir gründen eine Schülerfirma ... "
[Online-Version der gleichnamigen Print-Publikation der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung] [Druck-Version]

 
 
 
WIE ORGANISIEREN WIR UNSERE SITZUNGEN?
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  Die meiste Zeit im Unternehmen werdet Ihr dafür einsetzen, Eure Dienstleistung oder Euer Produkt zu organisieren oder herzustellen und zu verkaufen. Das ist die Alltagsarbeit, die aber nur gut laufen kann, wenn sie regelmäßig geplant und ausgewertet wird. Gemeinsame Treffen sichern, daß jede Abteilung darüber informiert ist, was im Unternehmen läuft und die Möglichkeit hat, sich an Diskussionen und Entscheidungen zu beteiligen. Um einen Sitzungstermin zu finden, an dem meist alle Abteilungsleiter Zeit haben, kann z.B. jeder zum ersten Treffen seinen Stundenplan mitbringen. Die Information der Mitarbeiter, ob es nun für die Abteilungsleitersitzung oder für andere Dinge ist, funktioniert am besten über eine Wandzeitung im Schulhaus. Jeder von Euch sollte dort täglich oder aller zwei Tage nachschauen, ob es neue Aufgaben oder Termine gibt.

 Für den Ablauf einer Sitzung empfehlen wir folgendes:

Gesprächsleiter festlegen
Der Gesprächsleiter ist meist der Geschäftsführer. Im Modellversuch war es am Anfang noch ein Projektlehrer, bis die Geschäftsführer sich die Leitung zugetraut hat, was recht bald der Fall war. Der Gesprächsleiter hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß jeder Mitarbeiter seine Meinung sagen kann und nicht nur die Lautesten und Selbstsichersten zu Wort kommen.

Tagesordnung festlegen
In der Tagesordnung werden alle Punkte zusammengetragen, die geklärt werden müssen, z.B. wenn es Probleme gab oder Höhepunkte vorbereitet werden müssen. Der Geschäftsführer sollte die Tagesordnung schon etwas vorbereitet haben. Sie hilft dem Gesprächsleiter, den Ablauf der Sitzung zu organisieren und endlose Diskussionen zu vermeiden.

Protokollführer festlegen
Ein vom Geschäftsführer beauftragter Mitarbeiter, meist der Leiter der Personalabteilung, schreibt während der Sitzung ein Protokoll, in dem die Anwesenheit der Mitarbeiter sowie die Ergebnisse und Entscheidungen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten vermerkt werden.

Sitzungsregeln
Im Modellversuch haben wir gemeinsam folgende Regeln zusammengetragen, die uns geholfen haben, ein gutes Gruppenklima zu entwickeln und in möglichst kurzer Zeit zu Ergebnissen zu kommen. Es ist nicht leicht, sich tatsächlich an diese Regeln zu halten. Deshalb solltet ihr sie auf ein großes Plakat schreiben und dort gut sichtbar aufhängen, wo Eure Sitzungen stattfinden. Wenn jemand die Regeln verletzt, braucht Ihr nur auf das Plakat zu zeigen.

Beispiele:
Es redet immer nur einer!
Jede Meinung kommentarlos anhören!
Wer an der Reihe ist, faßt sich kurz!
Beim Thema bleiben!
Keine Beleidigungen - höflich bleiben!
Meckern ist okay, aber darauf folgt ´ne Idee!
Alle entscheiden gemeinsam - durch Überzeugen in der Diskussion über Vor- und Nachteile oder durch Abstimmung.


Wenn eine Abstimmung notwendig ist, bittet der Gesprächsleiter um Handzeichen für oder gegen einen Vorschlag. Jeder kann mitbestimmen, denn ein Schülerunternehmen arbeitet nach dem Mehrheitsprinzip. Was die Mehrheit der Mitarbeiter will, wird beschlossen. Wichtig ist: Etwas, das einmal beschlossen wurde, kann bis zur nächsten Sitzung nicht geändert werden. Auch wer gegen den Beschluß war, muß sich daran halten.
Wichtig! Keine Diskussion ohne Zusammenfassung und Ergebnis - stets Termin und Verantwortliche festlegen.
Ein Beschluß ist nichts wert, wenn nicht konkret festgelegt und aufgeschrieben wird, wer bis wann dafür verantwortlich ist oder den Hut dafür auf hat, daß andere Mitarbeiter die Aufgaben erfüllen.

 
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