Seite wird geladen ....

 


Schülerfirma, Juniorfirma, Miniunternehmen, Schülerunternehmen

bei uns dreht sich alles um das Thema:

Schülerfirmen bzw. Juniorfirmen

Hier findet ihr Tipps zu Gründung, Förderung, Literatur u.v.m.
auch wenn unser Provider wieder bummelt (sonst könntet ihr dies nicht lesen)

DAS WARTEN LOHNT SICH!!!


· Schulferien: Termine Deutschland · Sommerferien
(c) 1999 - 2002
home  |  mail
*neu 
Allgemein
   Einführung
   Schülerfirmen *
   Förderung
   Impressum
Up.to.date
   Neuigkeiten
   Tipps
   Termine
Interaktiv
   Marktplatz
   Forum *
   Gästebuch *
Stöbern
   Mediathek
   PresseArchiv *
   NewsArchiv

313300 Besucher
Google
     
 

Mail-to-Friend Service: Versenden...

 [verlassen
 
Versenden an (eMail):  
Dein Name:
Evtl. Kommentare:
 


Ausgewählter Text:
"General Foods Corporation" SAG - 3. Mittelschule Bautzen


Wer die 21. Mittelschule in Dresden kennt, der findet sich auch in der 3. Mittelschule Bautzen zurecht. Es ist der gleiche Typenbau, die gleiche Raumaufteilung, der gleiche Innenhof inmitten des Häusergevierts. Die Frage, ob diese Uniformität vieler Schulgebäude einen Grund zur Klage bildet, ist schwer zu beantworten. Wer - zuerst mit dem Ranzen, später mit Rucksack oder viel zu schwerer Tasche - zur Schule geht, stellt noch keine Vergleiche an. Es ist seine Schule, in die er geht, und es wird für immer seine Schule bleiben. Aber legitimiert dieser 'subjektive Befund' die Einfallslosigkeit der Bauherren?


In einem Punkt unterscheidet sich die Bautzner Schule sichtbar von ihrer Dresdner Zwillingsschwester: Sie wird zur Zeit von Grund auf renoviert! Fenster und Außenhaut sind bereits neu. Die Innenräume müssen warten, bis sie 'dran' sind. Zu den Leidtragenden dieser Wartezeit gehört auch die "General Foods Corporation". Der zugesagte Raum für Büro und Verkauf ist noch nicht fertig. Die kostbaren Neuanschaffungen (auch die Registrierkasse) warten unausgepackt auf ihre Inbetriebnahme. Im Geschäftsbericht für das 1. Geschäftshalbjahr 1995/96 heißt es:


Leider gab es auch "negative Höhepunkte". Darunter verstehen wir die ständig nicht eingehaltenen Termine zur Sanierung unserer Schule und damit unserer Geschäftsräume von Seiten der Stadt Bautzen. Trotzdem geben wir nicht auf und hoffen auf den Oktober 96 (letzter genannter Termin zur Fertigstellung).


Das Schülerunternehmen ist derzeit in einem (geräumigen und hellen!) Raum im Souterrain untergebracht, der vom Profil Hauswirtschaft als Unterrichtsraum genutzt wird. Interessenkollisionen sind unvermeidlich.


Übrigens liegt die Bautzner Schule in der Dr.-Salvador-Allende-Straße. Am ersten Haus der Straße teilt eine kleine Tafel mit, wer dieser fremdklingende Dr. A. gewesen ist. Ob die heutigen Mittelschüler etwas von ihm wissen?


"General Foods Corporation" ist die dritte Aktiengesellschaft im Rahmen des Modellversuchs. Auch sie kümmert sich um das leibliche Wohl ihrer Kunden. Allen Schwierigkeiten zum Trotz arbeitet der Schülerkiosk. Vieles ist so wie in Dresden und Großschönau. Erwähnenswert ist ein großer Kasten - wie eine Wahlurne - im Vestibül der Schule. "Schülerkiosk" steht darauf geschrieben, und: "für ernstgemeinte Vorschläge haben wir immer ein Ohr".
Das gefiel mir. Die ihr hier eintretet, dürft hoffnungsfroh sein.


1.


Die "General Foods Corporation" gibt es seit dem 4. Mai 1995. "GFC" und "Mc School" sind fast gleichaltrig. Die Satzung entspricht den Satzungen anderer Firmen so sehr, daß nur die Abweichungen erwähnenswert sind. § 2 definiert Zweck und Gegenstand der Firma:


1. Der Zweck dieses Unternehmens ist neben wirtschaftlichen Aspekten die Förderung des guten Zusammenlebens zwischen Schülern und Lehrern.


2. Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung der Schüler und Lehrer der 3. Mittelschule während der Pausen, zu schulischen und außerschulischen Veranstaltungen mit Speisen und Getränken.


Auffallend ist der Hinweis auf das "gute Zusammenleben", weil er Schüler und Lehrer explizit benennt. Das erscheint in keiner anderen Satzung, und folgerichtig geht es "GFC" um die "Versorgung der Schüler und Lehrer"; auch das ist einmalig.


Der Wert der einzelnen Aktien ist geringer als in den beiden anderen AG. Zwingende Gründe sind nicht erkennbar. Vielleicht wollte man eine 'Volksaktie' schaffen, die zum Erwerb ermuntert? Insgesamt wurden 250 Anteilscheine verkauft! § 10:


1.Der Wert einer Aktie beträgt 3.-DM
2.Der Geschäftsanteil ist sofort nach dem Verkauf der Mitglieder voll einzuzahlen.


Dieser (nur dieser!) Paragraph erscheint im Fettdruck. (Wir unterstellen, daß niemand die Mitglieder verkaufen will!) Inwieweit - habe ich mich gelegentlich gefragt - kennen die Anteilseigner eigentlich die Satzung, in der schließlich ihre Rechte und Pflichten festgelegt sind? Der insgesamt schwache Besuch der Jahreshauptversammlungen läßt den Schluß zu, daß das Interesse an Regeln und Prozeduren nicht sehr ausgeprägt ist. Vielleicht ist die Geschäftsführerin von "General Foods Corporation" zum gleichen Schluß gekommen: Zum Beginn der Aktionärsversammlung am 6. März 1996 wurde die ganze Satzung verlesen!


2.


"GFC" hat fünf Abteilungen (Einkauf, Verkauf, Finanzen, Werbung und Personalwesen), in denen zur Zeit 61 Mitarbeiter beschäftigt sind. Der Verkauf wird von jeweils 5 Schülern aus insgesamt 7 Klassen durchgeführt; damit entsteht ein großes Verkaufskollektiv von 35 Mitarbeitern. Ungewöhnlich groß - 15 Mitarbeiter! - ist auch die Werbeabteilung.


Nach einer Einarbeitungsphase stellten wir fest: "ohne Werbung geht nichts!"


Also wurden Plakate gemalt, Werbeartikel hergestellt und ein Firmenprospekt entworfen: Er hat die Größe einer dreigeteilten DIN-A4-Seite, die von beiden Seiten eingeklappt ist, so daß ein handliches kleines Format entsteht. Die Außenseite zeigt eine vergrößerte Kopie der Schüleraktie (ein graphisches Meisterwerk mit augenzwinkernden anleihen beim Designer-Kitsch der Jahrhundertwende); dahinein ist in kräftigem Blau der Name des Unternehmens gesetzt. - Wer das Blatt aufklappt, findet im linken Drittel die Namen und Aufgaben der Vorstandsmitglieder. In der Mitte ("Laufendes Angebot") ist die Speisekarte abgedruckt, und rechts ("Planung für 1996") wurden kulinarische Erwartungen geweckt. Ein paar gezeichnete Figuren (zwischen Loriot und Janosch) lockern den Text auf. Das ganze ist mit einem Minimum an Kosten und einem Maximum an Witz und Einfallsreichtum gemacht - Werbung im besten Sinne! Man spürt, daß Katrin Ehrke, die verantwortliche Projektlehrerin, die Lust am Gestalten zu wecken weiß: Die große Werbeabteilung ist nicht nur Hilfstruppe für die anderen; es bleibt ihr genügend Zeit für eigene Pläne.


Die Bautzner stehen mit ihrem Werbeprospekt nicht allein. Alle fünf Firmen haben sich etwas einfallen lassen, damit sie die Aufmerksamkeit von Lehrern und Mitschülern wecken. Der dreigeteilte Prospekt begegnet uns auch bei "Mc School" in Dresden und bei "Power Tours" in Hoyerswerda. "Schillers Schüler" in Neustadt und die "Young Company" in Großschönau haben ein einfach gefaltetes Blatt. Alle sind informativ und phantasievoll (jeder hat sich etwas anderes einfallen lassen!). Die Hauptvoraus-setzungen erfolgreicher Werbung sind gegeben: Man vertraut dem eigenen Produkt, und man kennt seine Adressaten! Die einzelnen Schulen haben zwischen 400 und 600 Schüler; da dauert's schon eine Weile, ehe sich eine neue Einrichtung herumspricht, zumal dann, wenn der Verkaufsplatz noch provisorisch ist. Werbung tut not.


Alle Aktiengesellschaften haben eigene, individuelle Anteilscheine entworfen. Die Geschäftspapiere (mit selbstgestaltetem Logo) geben sich betont profihaft: Briefbogen, Arbeitsverträge und Werbeverträge wirken 'echt'; die Notwendigkeit von Firmenstempeln wird diskutiert. Vor allem aber wird Sichtwerbung in den Schulhäusern betrieben. Der Bautzner Wunschbriefkasten gehört dazu, auch der lustige "Wörbi-Hörbi", mit dem Angebots-Werbung betrieben wird. In Hoyerswerda informieren Schaukästen über die Arbeit des Schülerreisebüros.


"General Foods Corporation" ist noch einen Schritt weitergegangen. Man hat die "Schulforschungsveranstaltung" organisiert und versorgt, man hat eine "Verkaufsoffensive zum Herbstbeginn" gestartet, man hat die "Weihnachtsfeiern" beliefert und man hat "Marktforschung" betrieben! Dazu wurden 10 Quizfragen erarbeitet ("Sind die Erbsen in einer Hülse oder in einer Schote?" - "Ist die Fledermaus ein Vogel oder ein Säugetier?" usw.).


Als Dank fürs Mitmachen erhielten die ersten sechs Gewinner einen Warengutschein von 5 DM, mit dem sie in unserem Kiosk einkaufen konnten.


Auf der Rückseite des Quizbogens war der Umfragetext abgedruckt:



Marktforschung
Wenn ihr die Fragen beantwortet, denkt bitte daran:
Wir sind nur ein Schulkiosk und kein Restaurante
Wir verkaufen in zwei Pausen und nicht durchgehend
Wir haben keine großen Lagerflächen, nur die Hauswirtschaftsküche
Und vor allem: Wir sind nur Schüler, und Schüler sind auch nur Menschen.


FRAGEN:
1. Hast Du schon einmal bei uns etwas eingekauft? (ja/nein)
2. Wie findest Du unser Angebot (Essen und Trinken)? (sehr gut/ gut/ schlecht)
3. Was würdest Du am Angebot ändern? (.....)
4. Kannst Du Dir unsere Angebote leisten? (ja/nein)
5. Welches Eis ist Dein Lieblingseis? (.....)
6. Wie denkst Du über unseren Kiosk? (.....)



Über die Ergebnisse von Umfragen kann man geteilter Ansicht sein. Spätestens an Wahltagen stellt sich heraus, daß zwischen 'Meinen' und 'Tun' ein großer, unerforschter Entscheidungsspielraum bleibt.


Der Betreiber einer Kleinbahn hat kürzlich geklagt, daß 400 Einwohner den Erhalt der Strecke fordern. Aber nur 20 benutzen sie ... Der Nutzen der hier angestellten "Markforschung" steht außer Zweifel. Nicht ihr Ergebnis interessiert uns, sondern ihre Wirkung auf Eigeninitiative und Unternehmensgeist der Beteiligten. Die Ausarbeitung der richtigen Fragen, ihre Propagierung unter den Schülern (mit dem Quiz als Anreiz!), die Auswertung der Ergebnisse und schließlich die Erarbeitung von Schlußfolgerungen- das sind vier Aspekte, die sämtlich postiv zu Buche schlagen. Sicher war der spielerische Umgang mit dem Instrument Meinungsumfrage für die Initiatoren reizvoll. Doch hinter dem formalen Reiz stehen ernste Fragen: Sie betreffen den Sinn des ganzen Unternehmens! "GFC" hat keine Absatzsorgen, doch die Akzeptanz der freiwillig geleisteten Arbeit ist für die Mitarbeiter des Unternehmens sehr wichtig. Das erfahren sie aus den abgegebenen Antworten.


Ein Zweites kommt hinzu: "GFC" hat mit 61 Mitarbeitern die gegenwärtig größte Zahl von einbezogenen Schülern. In Großschönau sind es 31, bei "Schillers Schülern" in Neustadt sind es 44, beim Schüler-Reisebüro in Hoyerswerda gar nur 13. Nicht nur die projektbeteiligten Lehrer, auch die Initiatoren des Modellversuchs stehen vor der Frage, welche Breitenwirkung das Vorhaben erreichen kann. Natürlich ist ein Modellversuch von vornherein für ein begrenztes Versuchsfeld bestimmt; wer im Übereifer aus der ganzen Mittelschule XY eine AG Mittelschule XY machen wollte, würde übers Ziel hinausschießen. Doch die Ausstrahlung des Schülerunternehmens auf das Leben der Schule (und darüber hinaus!) ist auch quantitativ von Belang. Zu fragen ist: Verharrt das Schülerunternehmen im Status einer Arbeitsgemeinschaft, die für einen bestimmten, begrenzten Kreis von Teilnehmern eingerichtet wird? Oder drängt es zur Expansion? Welche Wachstumsmöglichkeiten liegen in den einzelnen Unternehmen - von der Sache her und nach dem Vermögen der Beteiligten? Welchen Platz soll das Unternehmen im Alltag einer Schule einnehmen? Wie ordnet es sich in andere Aufgaben und Vorhaben ein? - Lauter offene Fragen. Auch hier nutzen einleuchtende Beispiele mehr als kühne Verallgemeinerungen. Denn die Ergebnisse sind von Fall zu Fall und von Schule zu Schule anders.


Gemessen an der Gesamtschülerzahl, sind die Schülerunternehmen Gründungen von Minderheiten. Bleiben wir bei der AG: Nur ein Teil der Schüler kauft Aktien, und nur ein Teil der Aktionäre wird zu Mitarbeitern. Die anderen verhalten sich passiv: Der Erwerb eines Anteils verpflichtet zu nichts; das Recht auf Mitbestimmung wird von den meisten (noch?) nicht wahrgenommen. Damit aber fehlen der Firma 'Multiplikatoren', die andere neugierig machen und zur eigenen Beteiligung anregen (in Großschönau konnten im ersten Jahr nicht alle Aktien verkauft werden). Am bekanntesten unter Schülern und Lehrern sind natürlich Firmen, die zur 'Kiosk-Gruppe' gehören. Sie finden viel Zuspruch, besonders wenn sie ein Äquivalent zum Schulessen anbieten. Die 'Schulspeisung' ist nicht populär (und außerdem ziemlich teuer), und da man keine 'Bemmen' mehr einpackt, gibt die Mutter ihrem Kind frei konvertierbares Essengeld: fürs Schulessen, für den Bäcker an der Ecke oder aber für den Kiosk. - Die Nachfrage beflügelt das Angebot (auch das ist eine Erfahrung aus dem Geschäftsleben!), mehr Einkäufer und Verkäufer(innen) werden benötigt, die Zahl der Mitarbeiter wächst. Arbeitsmarkt en miniature. Der Kiosk wird zum Begriff. Das Schülerunternehmen entwickelt eine Eigendynamik, die auch in die Breite wirkt. Das funktioniert zuweilen über die Schule hinaus: Dresdner Projektlehrer berichten, daß Bewerber für die "21." bereits von "Mc School" gehört haben (der Kiosk wurde mehrfach im regionalen Hörfunk und Fernsehen vorgestellt). Andere Schulen wollen dem Vorbild der Mittelschule "Am Zoo" folgen. Das wäre die Kettenreaktion, die das Projekt auslösen soll: Die Unternehmensidee tritt aus dem geschützten Raum des Modellversuchs; sie wird zum nachahmenswerten Beispiel unter normalen Schulbedingungen. Sie wird Schulalltag.


3.


Im Rahmen der Aktionärsversammlung am 6. März 1996 wurde auch die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1.9.1995 bis zum 29.2.1996 vorgelegt. Was bei anderen Unternehmen als zwar korrekte und eingehend geprüfte, aber schwer nachvollziehbare Aufstellung von Zahlen verlesen wurde, wurde hier auf großen Schautafeln gezeigt. Peter Zurawski, Abteilungsleiter Finanzen, erläuterte vor aller Augen, wie die "GFC" gewirtschaftet hat. Das hatte einen verblüffenden Effekt: Aus der Bilanz wurde eine Lektion in Sachen Bilanz, jeder konnte zuschauen und mitdenken. Mir hat das imponiert. Hatte ich das Verlesen der Satzung noch für eine übereifrige Marotte in Kauf genommen, so merkte ich jetzt, daß sich die Wiederholung - wieder einmal - als Mutter der Weisheit erwies. Alle waren bei der Sache. Wieder einmal wurde nur im Hintergrund die Arbeit des Projektlehrers spürbar. Jürgen Gabriel hatte 'seinen' Abteilungsleiter gut beraten.


Der bisher (in zwei Quartalen) erzielte Gewinn beträgt 1.483,25 DM; er wird bis zum Ende des Schuljahres auf über 2000 Mark anwachsen. Das ist viel Geld. Es spricht für die Effektivität der geleisteten Arbeit, und es wirft - wie in Großschönau - die Frage auf: Was fängt man damit an? Der Vorstand unterbreitete seinen Vorschlag:


40 % werden als Löhne an aktiv tätige Mitarbeiter gezahlt
25 % werden als Dividende ausgezahlt
25 % bleiben als Rücklage, für Anschaffungen u.ä.
10 % werden für einen sozialen Zweck gespendet.



Das löste Fragen aus, und zwar waren es die Lehrer, die sich zuerst zu Wort meldeten. Jemand wünschte zu Recht, daß nicht nur Prozentzahlen, sondern auch Summen genannt werden. Es ist übersichtlicher. Bei einem Jahresgewinn von über 2000 Marksind 10 % mehr als 200 Mark. Welches soziale Projekt sollte damit unterstützt werden? - Ein anderer Lehrer rechnete vor, daß 25 % Dividende, also mehr als 500 Mark, bei 750 Mark Aktienkapital eine Ausschüttung von über 2.- DM je 3-Mark-Aktie ergeben. Das sei unrealistisch. Er empfahl eine Ausschüttung von höchstens 1.- DM pro Aktie. Dagegen gab es keinen Einspruch. Heftig diskutiert aber wurde die Frage, ob die geplante Spende ausschließlich an einen oder zwei kranke Mitschüler gehen solle oder ob man wenigstens einen Teil des Geldes für einen sozialen Zweck außerhalb der Schule bereitstellen solle.


Es gab Gründe dafür und dagegen, und schließlich wurde abgestimmt. Ich fand, die Lehrer hatten gute Argumente für ein außerschulisches Projekt, aber die Mehrheit der Schüler wollte, daß das Geld in der Schule blieb. So wurde es beschlossen. Man will zu einer krebskranken Mitschülerin gehen, nicht mit Geld, sondern mit einem angemessenen Geschenk. Es geht um ein Zeichen der Verbundenheit.


Ob es den Schülern nach der Abstimmung bewußt war? Sie hatten eben ein Stück Demokratie in Aktion erlebt, und zwar nicht als Zuschauer, sondern als Akteure! Ihr Votum hatte entschieden. Es gab keinen Widerstand, keine Überredungskünste, keine Lobby-Arbeit, um Meinungen zu beeinflussen. - Mehrere Lehrer haben mir bestätigt, daß vergleichbare Situationen immer wieder auftreten. Die 10- bis 16jährigen sehen bestimmte Dinge hat anders als die Erwachsenen. Sie widersprechen nicht aus Rechthaberei. Sie folgen den Vorschlägen der 'Großen' (wie im Falle der Dividendenhöhe) bereitwillig, wenn sie ihnen einleuchten. Doch sie beharren unbeirrt auf ihrer Meinung, wenn sie nicht von der Gegenmeinung überzeugt werden. Dabei geht es kaum je um diametrale Gegensätze zwischen richtigen und falschen Positionen (in diesem Fall stand die soziale Zweckbestimmung der Spende außer Zweifel); es geht meist um eine andere Auffassung, und die wird als Mehrheitsvotum akzeptiert. Wohl dem, der das in der Schule lernt. Auch die Lehrer machen eine neue Erfahrung. Manchmal halte ich meinen Vorschlag für besser als das, was mit Mehrheit beschlossen wird, sagte mir ein Projektlehrer, doch wenn er nicht angenommen wird, ist das okay. Ich bin ein Aktionär, ich habe eine Stimme ... Wichtig ist, daß die Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen. Das können sie nur, wenn ihre Meinung gilt.


Das ist für Schüler und Lehrer in den neuen Bundesländern auch eine historisch neue Erfahrung. Wie oft war der Lehrer in der Vergangenheit beauftragt, "vorher mal mit der FDJ-Leitung zu reden", wenn ein ungeliebter Beschluß durchgesetzt werden sollte! Die Abstimmung in der Versammlung wurde zur Farce - jeder wußte, was gespielt wurde. Jetzt ist der eigene Standpunkt gefragt. - Hoffen wir, daß dieses Demokratieverständnis durch spätere Erfahrungen nicht beschädigt wird ...


4.


Genesis eines Schülerunternehmens: Die 3. Mittelschule Bautzen wurde 1992 gegründet. Sie ging aus der Polytechnischen Oberschule hervor und trat an, ihre Schüler auf eine veränderte gesellschaftliche Wirklichkeit vorzubereiten. Das galt nicht nur für den Unterricht. Es betraf ebenso den gesamten Freizeitbereich. Etwas Neues sollte an die Stelle des Alten treten. Plötzlich waren Kinder und Jugendliche nach Schulschluß völlig auf sich gestellt - mit allen Folgen. Damals versuchte Hagen Illmer, Fachlehrer für Biologie und Chemie und heute verantwortlicher Projektlehrer des Bautzner Schülerunternehmens, 'etwas auf die Beine zu stellen'. Ein Grillplatz im Innenhof, später vielleicht sogar ein Teich waren im Gespräch. Aber niemand hatte Geld, diese Vorhaben zu unterstützen. Initiativen ohne behördlichen Rückenhalt hatten keine Chance. Da las Herr I. in der Zeitung des Sächsischen Lehrerverbandes von Modellversuchen, die vom Kultusministerium in Auftrag gegeben wurden. Ein Anruf bei Frau Kunde im Oberschulamt bestätigte die Pressemeldung (aber vom Projekt "Eigeninitiative und Unternehmensgeist" war noch nicht die Rede). Dann - wie so oft - fügte der Zufall die bereitliegenden Mosaiksteine zum Bild. Durch eine Bekannte erfuhr Herr I. vom Projekt Schülerunternehmen, er informierte sich, trug seine Erkenntnisse dem Lehrerkollegium vor -und fand dort einhellige Zustimmung. Die angesprochenen Schüler waren begeistert, gemeinsam überlegte der Vorstand - der noch keiner war! -, was das Unternehmen machen könne. Unter mehreren Vorschlägen behauptete sich der Schülerkiosk: Nützlich, profitabel und als 'Musterbetrieb' sehr geeignet.


So und ähnlich sind auch die anderen Schulen zu 'ihrer' Firma gekommen. Das Angebot des Ministeriums stieß auf ein Bedürfnis, das sich auf unterschiedliche Weise bereits als Wunsch artikuliert hatte! Das sei hier ausdrücklich erwähnt, weil es das aktive Mitwirken der beteiligten Schulen unterstreicht. Wo das Schulwesen aus dem sattsam bekannten Muster von Anweisung und Ausführung heraustritt, wachsen die Anforderungen an die Mitarbeit der einzelnen Schulen - es wachsen freilich auch die Erwartungen an das zuständige Schulamt, von dem "General Foods Corporation" rundum enttäuscht ist. - Anmerkung: Auf ganz andere Weise als die Bautzener sind "Schillers Schüler" zum Modellversuch gekommen; davon wird zu reden sein.


Inzwischen ist das erste Projektjahr, in dem jeder Schritt zum ersten Mal gegangen wird, abgeschlossen.
Die "General Foods Corporation" hat jetzt 184 Aktionäre. Bei 520 Schülern bedeutet das: Jeder dritte ist dabei. Es handelt sich um numerierte Namensaktien, die nur auf der Schülerbörse am Ende des Schuljahres verkauft werden können. Gleichzeitig sollen neue Aktien ausgegeben werden. Das Kapital wird übrigens nicht angerührt; es ist als stets abrufbare Sicherheit bei der Bank deponiert.
Der Verkauf funktioniert, und der Einkauf hat die nötigen Erfahrungen gesammelt. Jeweils am Wochenende werden die Waren bestellt; zu Wochenanfang werden sie ins Schulhaus gebracht (ein Service, um den die Bautzner von anderen beneidet werden). Ein Bäcker vom Dorf liefert täglich frische Backwaren. In "echt harten Verhandlungen" wurde ein Preis vereinbart, der es der "GFC" erlaubt, mit Gewinn zu verkaufen und dabei den Bäcker an der Ecke kräftig zu unterbieten.
In den Wirtschaftsunterricht ist die Arbeit der Corporation als Unterrichtsgegenstand fest einbezogen. Das gefällt Lehrern und Schülern. In allen anderen Fächern spielt sie kaum eine Rolle: Im Deutschunterricht wurde die "Satzung" überarbeitet; im Kunstunterricht entstanden Plakate (die aber nicht werbewirksam waren); im Werkunterricht wurden Schaukästen angefertigt; im Hauswirtschaftsunterricht werden Speisen für Schulveranstaltungen zubereitet. Das war's schon. Die anfängliche Begeisterung der Kollegen hat sich rasch verflüchtigt. Eine kontinuierliche Beschäftigung mit dem Schülerprojekt findet nur im Wirtschaftsunterricht statt. Auch darin macht Bautzen keine Ausnahme.
Der Aufsichtsrat hat 15 Mitglieder; er mußte laut Statut noch nicht neu gewählt werden. Er erfüllt seine Aufgaben! Von 8 Vorstandsmitgliedern sind 6 im März 1996 ausgeschieden. Sie wurden mit Blumen verabschiedet. Daniel Pilz, stellvertretender Geschäftsleiter a. D., sagt: Den meisten Spaß hat die gemeinsame Arbeit mit den Lehrern gemacht. Er will Maurer lernen (ich hab noch keine Absage, aber auch keine Zusage) und sich später selbständig machen: Da werd' ich das hier brauchen können, sagt er.


Herr Peter, der stellvertretende Schulleiter, weist mich auf einen weiteren Aspekt hin: Auch in Bautzen sind viele Eltern arbeitslos. Sie haben nun mehr Zeit für ihre Kinder, können sich mit ihnen beschäftigen und ihnen Anregungen vermitteln. Oft aber ist das Gegenteil der Fall: Arbeitslosigkeit erzeugt bei vielen Mutlosigkeit. "General Foods Corporation" eröffnet den Kindern einen neuen (einen eigenen!) Zugang zu ihrer Umwelt. Und wenn sie nach Hause kommen, dann können sie mit ihrer Begeisterung die Eltern anstecken.


5.


Zusammenschau. Beim Blick auf die drei Aktiengesellschaften des sächsischen Modellversuchs zeigen sich auffällige Parallelen. Alle drei sind im Kern Handelsunternehmen. Auch wo die Tätigkeitspalette breiter ist - vor allem in Großschönau -, steht der Kiosk im Zentrum der Arbeit. Das Großschönauer Beispiel ist besonders aufschlußreich: Dort war ursprünglich nicht an eine Versorgungseinrichtung gedacht worden, aber als die Abteilung "Veranstaltungen" von der Bildfläche verschwand, trat an ihre Stelle (folgerichtig?) der Schülerkiosk.


Aktiengesellschaften sind profitorientiert. Eine AG, in der die Aktionäre leer ausgehen, muß nachdenken, was sie verändern kann. Eine erfolglose AG taugt auch nicht als Lehr- und Erziehungsbeispiel, weil den Schülern wesentliche Einsichten in den Wirtschaftsmechanismus vorenthalten werden. Vielleicht kann man auch studieren, wie eine Firma in Konkurs geht; aber dazu sind die Schülerunternehmen nicht geeignet. Wer eine AG gründet, baut also auf die Profitabilität seines Unternehmens. Es gibt den umgekehrten Fall: Auf die Frage, warum das Schülerreisebüro "Power Tours" sich nicht als Aktiengesellschaft konstituiert hat, sagte der Geschäftsführer Ralf Posselt unumwunden: Wir wußten doch nicht, ob so 'was läuft.


Die Kioske prosperieren. Man kann das Angebot vergrößern, die Öffnungszeiten erweitern, man kann - Zukunftsvision des Dresdner Projektlehrers Stöcklein - Gegenstände des Schulbedarfs (den vergessenen Kugelschreiber, das Lineal und den dringend benötigten Zeichenblock) ins Sortiment aufnehmen, man kann 'Verkaufsaktionen' starten und Schulfeste ausgestalten. Der - unternehmerischen! - Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Offenbar ist die Mehrheit der Schüler kaufkräftig (wenn so'n Piepel aus der Sechsten mit'm Hunderter kommt, leg' ich die Ohren an, sagte mir eine Mitarbeiterin). - Außerdem haben die Kioske einen Vorzug vor allen anderen Unternehmungen: Sie entwickeln sich zu Treffpunkten der Schüler. Sie bewähren sich als Umschlagplätze von Meinungen und Informationen; sie dienen der Kommunikation. Im Zeitalter riesiger Kaufmärkte, die den Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer auf die weitgehend stumme Begegnung mit der Kassiererin reduzieren, hat der Kiosk noch den Charme des Tante-Emma-Ladens. Einkauf als Zwiesprache. Der Laden als Platz, an dem man sich - ungezwungen, unverabredet - trifft. Das hat für junge Menschen im Pubertätsalter einen besonderen Reiz. Ich verstehe, daß am Verkaufspersonal nirgends Mangel besteht.


Es gibt auch Einschränkungen: Die Kiosk-Unternehmen funktionieren rein innerschulisch. Sie stoßen keine Türen zur Schulumwelt auf. Man bleibt unter sich, sieht man einmal von den Geschäftsbeziehungen zu Lieferfirmen und Banken ab. - Handel kann den Blick verengen. Alle kreativen Fähigkeiten der Schüler sind aufs Einkaufen und Verkaufen konzentriert; die übrigen Abteilungen (Werbung, Finanzen, Personal) arbeiten diesem Ziel zu. In den Bautzner Überlegungen für eine Firma gab es den Plan, eine Fahrradwerkstatt für Schüler zu eröffnen. Er wurde mit guten Gründen fallengelassen: Er hätte die jungen Mechaniker vermutlich in mehrfacher Hinsicht überfordert. Aber natürlich ist ein Vorhaben reizvoll, bei dem das 'Geschäft' nur einen Teil des Interesses bindet. Insofern ist der ursprüngliche Großschönauer Plan, selbsthergestellte Produkte aus dem Technikunterricht selbständig zu vermarkten, trotz seines Scheiterns weiteres Nachdenken wert. Vielleicht nimmt ein gewitzter Schüler die Lehrer-Idee wieder auf ... Es ergibt sich eine (wahrscheinlich rein zufällige) Übereinstimmung der Kioskgründungen mit dem Leben außerhalb der Schule: Auch dort entstehen derzeit mehr Läden als produzierende Betriebe.


6.


Unter der Überschrift "Zielgerichtete Projektplanung" heißt es in einem Handbuch über "Erziehung zu Eigeninitiative und Unternehmensgeist":


Projektarbeit sollte immer zielgerichtetes Tun sein - und nicht bloßes Ver-such-und-Irrtum-Probieren. Daher sind neben der Zielfestlegung auch die Tätigkeiten nach Abfolge, Dauer oder Zuständigkeit zu planen und zu organi-sieren. Wenn man von einem Produkt ausgeht, kann die Gesamtplanung als Weg zur Herstellung dieses Produkts aufgefaßt werden.


Das klingt einleuchtend, und solange die Diskussion darüber auf dem Felde theoretischer Verständigung ausgetragen wird, läßt sich leicht Einverständnis herstellen. In der Praxis sieht es etwas anders aus.


Wer einen Schulversuch beginnt - sei es als Lehrer, sei es als Schüler -, der begibt sich auf weitgehend unerschlossenes Gebiet. Natürlich unternimmt er keine Expedition ins ewige Eis, wo nur die Spuren der Schlittenhunde anzeigen, daß vor ihm schon andere Menschen in dieser gottverlassenen Gegend gewesen sind. Er kann sich auf Erfahrungen anderer Lehrer und auf Materialien stützen, die aus dem Vergleich unterschiedlicher Modellversuche gewonnen wurden. Ein bißchen aber geht's dem Leser mit den Beschreibungen fremder Aktivitäten wie mit Bildbänden fremder Städte: Den rechten Blick gewinnt man erst, wenn man die Straßen selbst einmal entlang gegangen ist.


Beim Beginn des Modellversuchs "Erziehung zur Eigeninitiative..." waren Lehrer und Schüler (und auch die vorgesetzte Schulbehörde) gemeinsam Lernende. Der Vorsprung an Wissen und pädagogischer Erfahrung, den die Erwachsenen einbringen konnten, konnte die Unkenntnis in vielen praktischen Fragen nicht wettmachen. Man mußte probieren und man mußte aus Fehlern klug werden. Die "Zielfestlegung" war (vor)gegeben, aber die "Tätigkeiten nach Abfolge, Dauer und Zuständigkeit" konnten erst bestimmt werden, als die Arbeit längst begonnen hatte. Ein einfaches Beispiel: Verkaufskräfte müssen gewonnen, eingewiesen und geplant werden. Solange die Zahl der Beteiligten (wie in Dresden) klein war, konnte das auf Zuruf geschehen. Es gab genügend Interessenten, und wo der eine verhindert war, fand sich ein anderer. Mit der Zahl der Beteiligten aber wuchs die Notwendigkeit vorausschauender Planung. Man mußte lernen: auch eine freiwillig übernommene Aufgabe wird zur Pflicht, der ich mich nicht entziehen kann. Mancher Begeisterte, der das nicht einsehen wollte, wurde aus seiner Verantwortung entlassen. - Auch andere Aufgabengebiete wurden erst 'planbar', als (mitunter schmerzliche) Erfahrungen gesammelt waren. Ehe "GFC" zum heutigen System von Bestellung und Belieferung gekommen war, verging geraume Zeit. Auch ein Wirtschaftslehrer ist kein erfahrener Einkäufer. Wie schwierig ist die Preisbildung! Wie kompliziert ist das Wechselverhältnis zwischen Vorratsbildung und nötiger Flexibilität! "Mc School" bietet jeweils am Donnerstag ofenfrische Pizza an. Das ist ein Verkaufsschlager - aber es kommt vor, daß nicht alles verkauft wird. Was geschieht mit den Restbeständen? Wer ißt sie? Wer bezahlt sie?? Von Abschreibung kann keine Rede sein...


"Zielgerichtetes Tun" steht als programmatischer Vorsatz außer Frage. Die dafür nötigen Mechanismen können erst im Verlauf der Arbeit erprobt und für die weitere Arbeit bereitgestellt werden. Das gilt namentlich für die in Sachsen praktizierte 'offene Form' der Schülerunternehmen. Wo der Versuch in einem abgesteckten Zeitraum abläuft, kann er quasi von seinem Ende her geplant werden: Man weiß, wer was wann erreichen soll. So verfährt JUNIOR, so wurde es jüngst auf der Malta-Messe propagiert. Man folgt einer anderen Konzeption. Wo sich die Unternehmen wie lebende Organismen entwickeln, unterliegen sie den Unberechenbarkeiten, die allen Lebensprozessen zu eigen ist.


Das alles ist natürlich keine Absage an die umfassende Planung aller Versuchselemente. Gerade die gut entwickelte und gut organisierte "General Foods Corporation" kann dafür ein Beispiel bieten. die erste Führungsmannschaft, die Goldgräbergeneration des Unternehmens, ist nun ausgeschieden. Sie hinterläßt Erfahrungen für die Nachfolgenden. Diese Erfahrungen sind teils schriftlich fixiert (übrigens führen mehrere Unternehmen eine Chronik), teils werden sie mündlich vermittelt, vor allem aber werden sie von den Projektlehrern weitergegeben, die den Modellversuch auch im zweiten Geschäftsjahr begleiten. Sie haben vor den neu hinzugekommenen Schülern einen beträchtlichen Vorsprung an Betriebserfahrung! So geht's ins zweite Geschäftsjahr. Die allgegenwärtige Gefahr der 'Verschulung' sehe ich in diesem Falle nicht: Es bleibt viel Raum für kluge und törichte Einfälle. Und für den unverzichtbaren Spaß.